„Diese Website verwendet Cookies – nähere Informationen dazu und zu Ihren Rechten als Benutzer finden Sie in unserer Datenschutzerklärung am Ende der Seite. Klicken Sie auf „Ich stimme zu“, um Cookies zu akzeptieren und direkt unsere Website besuchen zu können.“

Erinnerungen an unseren Gründer des TTC Langensteinbach

geb. 24. September 1939 - gest. 10. März 2009

Mitte der 70er Jahre weckte die seinerzeit vitale und sportlich erfolgreiche Tischtennis-Abteilung des SV Langensteinbach das Interesse von Manfred Tevini für den Tischtennissport. 1977 übernahm er als Spartenleiter die Geschicke der Langensteinbacher Tischtennisfreunde. Als damals schon hochrangiger Sportfunktionär beim heimatlichen SV Spielberg erkannte Manfred die Potentiale und Fähigkeiten der Sparten-Mitglieder für eine Übernahme eigenständiger Verantwortung in Sachen Vereinsverwaltung. Auslösendes Moment für den aus Skeptikersicht noch gewagten Schritt in die Selbstständikeit waren unangemessene Anforderungen an die Abteilung zur Finanzierung des geplanten Clubhauses "In der Wagenburg". Professionell und souverän brachte Manfred Tevini in der Folge 1978 das Projekt "TTC Langensteinbach" erfolgreich zum Laufen. Er leistete danach in Sachen Funktionärs- und Verwaltungsarbeit im ersten Jahr der Selbstständigkeit wertvolle Aufbauhilfe, ehe er nach einjähriger Vorstandschaft berufsbedingt aus dem Amt ausschied.
Letztes Jahr, im April 2008, jährte sich zum 30. mal der etablierte und erfolgreich praktizierte verwaltungstechnische Jahreszyklus des TTC Langensteinbach. Im Rahmen unserer Jubiläumsveranstaltung durften insbesondere die älteren TTC-Mitglieder mit großer Freude Manfred Tevini beim Festakt begrüßen. Er hinterließ an diesem Festabend aber auch bei den jüngeren Mitgliedern einen nachhaltigen Eindruck, als er ein leidenschaftliches Pladoyer für die Wichtigkeit des Ehrenamtes abgab. In unmittelbarer Auswirkung konnte der vakante Posten des Jugendwartes besetzt werden.
Schon gezeichnet durch seine schwere Krankheit überwog an diesem Abend dennoch die Hoffnung, dass er sein Leiden noch für viele Jahre in den Griff bekommen würde. Umso betroffener müssen wir nun seinen Tod zur Kenntnis nehmen. Es bleibt aus Sicht der Mitglieder des Tischtennisclub Langensteinbach eine große Dankbarkeit darüber, dass er uns den Weg gewiesen hat zu eigenständigem und eigenverantwortlichen Handeln auf allen Gebieten des Vereinslebens. Wir werden ihm ein ständiges Andenken bewahren.